Elipse Magenballon zum Schlucken, Adipositaszentrum, Antalya, Türkei

Der Magenballon zum Schlucken von Allurion

Der schluckbare Magenballon Elipse™ der Firma Allurion ist eine innovative Behandlungsmethode zur Gewichts-reduktion, die sich bereits weltweit durchgesetzt. 

Konventionelle Magenballons werden per Magenspiegelung endoskopisch über einen Schlauch in den Magen des Patienten eingesetzt. Die Firma Allurion hat eine neuartige Variante der Magenballon-Behandlung entwickelt: den Schluckballon Elipse™. Der große Vorteil dieser Entwicklung ist, dass eine komfortable Gewichtsreduktion ohne Operation, ohne Endoskopie und ohne Anästhesie im Rahmen des Elipse™-Ballon-Programms möglich ist. 

 

Elipse™ Magenballon-Behandlung: So funktioniert es

Der Elipse™ Magenballon wird im Magen des Patienten platziert und verkleinert sein Volumen. In der Folge können die Patienten nicht mehr so viel essen und werden schneller satt. Der Magenballon kann somit Menschen beim Abnehmen unterstützen, die bisher mit anderen Methoden keinen Erfolg hatten und ihnen zu einem gesünderen Leben verhelfen.

Das Besondere am Elipse™ Magenballon ist die Art der Behandlung, also das Einsetzen und Entfernen des Ballons. Der Elipse™ Magenballon ist ein sogenannter Schluckballon. Er wird vom Patienten leer, in Form einer Kapsel heruntergeschluckt und sobald er im Magen angekommen ist über einen feinen, an der Kapsel befestigten Schlauch mit einer Flüssigkeit befüllt. Anschließend wird der Schlauch vom Arzt vorsichtig zurückgezogen und der Patient kann nach Hause gehen. 

 

Entfernung des Elipse™ Magenballons

Der Elipse™ Magenballon entleert sich ganz von allein über ein zeitgeschaltetes Freigabeventil, dass sich nach etwa 16 Wochen öffnet. Die weiche Hülle des Ballons wird auf natürlichem Weg über den Darm ausgeschieden, ohne dass ein Eingriff notwendig ist. 

 

Betäubung: keine Narkose notwendig, nicht-operatives Verfahren

Dauer: Behandlung dauert ca. 20 Minuten, ambulant

Umfang: 4 Monate Tragedauer

Gesellschaftsfähigkeit: Sofort wieder gesellschaftsfähig, bei Bedarf 2-3 Tage 

 

Beteiligen sich die Krankenkassen an der Elipse™ Magenballon-Behandlung?

Nein, die Krankenkassen beteiligen sich nicht an der Elipse™ Magenballon-Behandlung.
Die Kosten für das Elipse™-Programm muss der Patient selber tragen.
 

 

Welche Nebenwirkungen können auftreten?
Der Magenballon macht den Magen größer und man kann nach der Entnahme des Ballons noch mehr Nahrung aufnehmen. 

Wenn man nach dem Magenballon eine Magenverkleinerung machen lassen möchte,
ist das eine Revisionsoperation und kostet dementsprechend mehr.

Vor allem in den ersten Tagen nach dem Einsetzen können die Nebenwirkungen eines Magenballsons erheblich sein. Typisch sind Übelkeit, Bauchkrämpfe und ein ausgeprägtes Völlegefühl. Diese Beschwerden legen sich, sobald sich der Magen an den Fremdkörper gewöhnt hat. Dies ist meist nach etwa drei bis sieben Tagen der Fall. Auch langfristig beklagen manche Patienten aber ein ständiges Druck- oder Völlegefühl, Aufstoßen und Sodbrennen. Wenn der Magenballon dauerhaft Probleme bereitet, sollte er vorzeitig entfernt werden.


 

Magenballon mit Luft oder Flüssigkeit gefüllt, Antalya, Türkei

Adipositaszentrum Antalya, Türkei, deutschsprachiger Arzt

Durch den Einsatz eines Magenballons in Verbindung mit
einer unter Aufsicht durchgeführten Ernährungsumstellung
können schwerwiegende Gesundheitsstörungen von Adipositas Patienten erheblich vermindert und gleichzeitig eine neue Lebensqualität erreicht werden.  

Der Ballon kann durch den Mund eingesetzt & wieder entfernt werden - ohne Operation oder Schnitte.

Wenn sich der leere Ballon im Magen befindet, wird er mit einer sterilen Kochsalzlösung gefüllt.

Die Einfüllmenge wird dem Patienten individuell angepasst und variiert zwischen 400 - 700 ml.

Der Ballon des Systems schwimmt nun frei im Magen und füllt diesen teilweise aus.

Der Patient erreicht schon mit einer wesentlich geringeren Nahrungsmenge ein Gefühl der Sättigung & nimmt ab sofort weniger Nahrung zu sich.

 

Luftgefüllter oder flüssigkeitsgefüllter Magenballon?

Der Magenballon kann entweder mit Flüssigkeit oder mit Luft gefüllt werden. Einige Ärzte sehen die luftgefüllte Variante aus mehreren Gründen kritisch: Zum einen fällt ein Leck im luftgefüllten Magenballon nicht so schnell auf, da die Blaufärbung des Urins fehlt. Damit ist auch das Risiko für einen Abgang des Ballons in den Darm und damit für einen Darmverschluss erhöht. Möglicherweise ist auch die Gewichtsreduktion beim luftgefüllten Ballon schlechter, da dieser nur etwa 30 Gramm wiegt.
Der flüssigkeitsgefüllte Magenballon hingegen hat ein Eigengewicht von etwa 450 bis 700 Gramm und sorgt damit für ein schnelleres Sättigungsgefühl.


Die Nachteile vom Magenballon:

Der Magenballon kann platzen.

Der Magenballon macht den Magen größer und man kann nach der Entnahme des Ballons noch mehr Nahrung aufnehmen. 

Wenn man nach dem Magenballon eine Magenverkleinerung machen lassen möchte,
ist das eine Revisionsoperation und kostet dementsprechend mehr.

Vor allem in den ersten Tagen nach dem Einsetzen können die Nebenwirkungen eines Magenballsons erheblich sein. Typisch sind Übelkeit, Bauchkrämpfe und ein ausgeprägtes Völlegefühl. Diese Beschwerden legen sich, sobald sich der Magen an den Fremdkörper gewöhnt hat. Dies ist meist nach etwa drei bis sieben Tagen der Fall. Auch langfristig beklagen manche Patienten aber ein ständiges Druck- oder Völlegefühl, Aufstoßen und Sodbrennen. Wenn der Magenballon dauerhaft Probleme bereitet, sollte er vorzeitig entfernt werden.

 

Sie haben noch Fragen? 

Handy:  +90 531 421 40 02



 

Magenverkleinerung, die Alternative zum Magenballon,

Adipositaszentrum, Antalya, Türkei, deutschsprachiger Arzt

Magenverkleinerung, die Alternative zum Magenballon

Die Magenverkleinerung, wird vom deutschsprachigen Arzt, in Antalya laparoskopisch durchgeführt.

 

Dabei wird ein Großteil des Magens entfernt, so dass nur noch ein Schlauch entlang der kleinen Magenkurve als Verbindung zwischen Speiseröhre & Darm erhalten bleibt.

 

So verliert der Magen einen großen Anteil seines Füllungsvolumens & es können nur noch kleine Portionen eingenommen werden.

Zusätzlich kommt es zu einer Beeinflussung des Hungerhormons Ghrelin, womit das Hungergefühl positiv beeinflusst wird.

 

Ghrelin wird vor allem in den Belegzellen im Epithel des Magenfundus, aber auch von den ε-Zellen der

Bauchspeicheldrüse produziert sowie in einer Vorstufe im Hypothalamus und der Hypophyse und durch Abspaltung einiger Aminosäuren in die aktive Form übergeführt.

Ghrelin ist ein Hormon, das die Nahrungsaufnahme und die Sekretion von Wachstumshormon reguliert.

In Hungerphasen steigt der Ghrelinspiegel im Blut an, nach dem Essen sinkt er ab.

Schlafmangel induziert erhöhte Ghrelin-Ausschüttung und trägt auf diese Weise vermutlich zur

Entwicklung von Adipositas bei.

Weitere Hormone, die das Hunger- bzw. Sättigungsgefühl steuern, sind Leptin, Orexin & Cortisol.

Im Fastenzustand ist die Ghrelinausschüttung erhöht, nach dem Essen sinkt der Ghrelinspiegel ab.

 

Es stimuliert im Hypothalamus die Sekretion von Neuropeptid Y, von dem bekannt ist, dass

es die Nahrungsaufnahme steigert, sowie von Agouti-related Peptide Hormone (AGRP) im Nucleus arcuatus.

 

Von der Häufigkeit des Eingriffs liegt die Magenververkleinerung, mittlerweile deutlich vor dem 

Magenbypass.

Ein Vorteil gegenüber der Magenbypass Operation besteht darin, dass keine Darmumleitung erforderlich ist und daher dieses Verfahren z.B. für Patienten mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn oder Darmverwachsungen eher geeignet ist. Ferner ist die Resorption von Medikamenten ungestört.

 

Nachteilig ist aber der irreversible Verlust eines großen Anteils des Magens.

Nach einer adipositaschirurgischen Operation muss der Betroffene sich auf eine spezielle, ausgewogene Ernährung umstellen.

Durch die Gewichtsreduktion kann eine deutliche Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes eintreten, da viele Folgeerkrankungen ebenfalls günstig beeinflusst werden.

Die Schlauchmagenop, ist ein rein restriktives Verfahren, bei dem ein Großteil des Magens entfernt wird.

Dies bedeutet, dass Nahrung nur noch in kleinen Portionen eingenommen werden kann.

 

Etwa 30% der Patienten verlieren nach Schlauchmagenoperation 60% ihres Übergewichtes sowie eine weitgehende Beseitigung ihrer Begleiterkrankungen. Circa 10 % der Patienten erreichen diese Verringerung ihres Gewichtes nicht, verlieren aber so viel Gewicht, dass sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, da die meisten Begleiterkrankungen beseitigt oder ganz erheblich gebessert sind. Die restlichen erleben nur eine minimale Gewichtsreduktion und sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden.

Die Ursache für eine nicht ausreichende Gewichtsreduktion sind:

Keine Änderung der Essgewohnheiten, unzureichende körperliche Betätigung und fortgesetzte Verhaltensfehler bezüglich der Nahrungsaufnahme.

Selten bestehen anatomische Gründe für die mangelnde Gewichtsabnahme. In einigen Fällen wurde bei der Operation zu wenig vom Magen entfernt. Meistens haben Patienten jedoch auf Dauer zu große Nahrungsmengen pro Portion zu sich genommen und damit schrittweise eine zunehmende Aufweitung des Schlauchmagens hervorgerufen (Dilatation). Der Magenschlauch ist ein Muskel, der bei ständiger Überdehnung ausleiert, dadurch wieder größer wird und auch größere Portionen erlaubt.

Eine narbige Verengung im Magenschlauch (Stenose) führt in der Regel zu häufigerem Erbrechen und Sodbrennen. Dieser Zustand kann, wenn er frühzeitig auftritt, eventuell mit einer Aufweitung behandelt werden. Dies geschieht ohne Operation mit dem Magenspiegel über den ein Ballon zur Aufweitung eingeführt wird. Eine andere Möglichkeit besteht bei einer frühzeitig aufgetretenen Verengung darin, einen selbst expandierenden Stent (ein die Verengung aufweitendes Röhrchen) einzusetzen. Auch dies geschieht mit dem Magenspiegel. Der Stent wird nach 4-6 Wochen wieder entfernt. Sollten diese Maßnahmen nicht dauerhaft eine Besserung herbeiführen, muss eine operative Korrektur vorgenommen werden. Bevorzugt erfolgt dann die Umwandlung des Schlauchmagens in einen Bypass.

Viele Patienten leiden bereits vor der Operation an Sodbrennen. Sodbrennen wird durch in die Speiseröhre zurücklaufenden Magensaft hervorgerufen. Bei vielen Patienten bessern sich diese Beschwerden, wenn das Körpergewicht absinkt. Bei einigen Patienten kommt es jedoch zu keiner Verbesserung oder gar zu einer Zunahme des Sodbrennens. Bei etwa 8% der Patienten, die vor der Schlauchmagenoperation kein Sodbrennen aufwiesen, bilden sich diese Beschwerden neu aus. Überwiegend gelingt es, das Sodbrennen mit säureblockierenden Medikamenten zu bessern oder zu beseitigen. Wenn jedoch Magensaft, speziell im Liegen, durch die Speiseröhre bis zum Kehlkopf läuft, treten Hustenanfälle auf, die sehr quälend sein können und durch Tabletten nicht zu beseitigen sind. In diesem Fall bleibt nur eine Korrekturoperation, die in der Regel auch in der Umwandlung des Schlauchmagens in einen Bypass besteht.

 

Bei unzureichender Gewichtsabnahme und stark erweitertem Schlauchmagen führt die erneute Verkleinerung des Schlauchmagens selten zu guten Ergebnissen. Diese Maßnahme sollte dann mit einer zusätzlichen Bypassoperation verbunden werden. Das heißt, der Schlauchmagen wird verkleinert und zusätzlich vor oder hinter dem Magenausgang wird eine teilweise Ausschaltung des Dünndarmes vorgenommen. 

 

Laparoskopische Chirurgie 

Dieses erfolgt per Schlüsselloch-Technik, also laparoskopisch oder minimal-invasiv, über fünf kleine Löcher in einer Größe von 1,5 bis 2,5 cm. Der Bauch wird zunächst mit einem Gas gefüllt, damit der Operateur eine bessere Sicht auf den Bauchinnenraum hat. Nun lösen die Chirurgen

in einer speziellen Technik den Magen von Verwachsungen, zum Beispiel zur Milz, um im Anschluss die eigentliche Verkleinerung vorzunehmen.

 

Ein wichtiger Teilschritt der Operation ist die sogenannte Dichtigkeitsprüfung:

am Ende des Eingriffs füllt der Arzt den neuen Magen über eine kleine Magensonde kurzzeitig mit einer blauen Flüssigkeit, um sicherzustellen, dass die Nahtstellen absolut dicht sind.

So hält sich die Rate an Komplikationen in der Hand erfahrener Chirurgen sehr gering. 

 

Wunddrainage 

Als Wunddrainage bezeichnet man ein Abfluss-System für Körperflüssigkeiten (Drainage), das in der Regel nach größeren operativen Eingriffen dazu dient, vorübergehend Blut und Wundsekret nach außen abzuleiten bzw. die initiale Wundheilung zu fördern.

Die gängigste Wunddrainage ist die Redondrainage (benannt nach dem Pariser Kieferchirurgen Henry Redon).

 

Am Ende größerer OPs wird vom Chirurgen vor der Hautnaht im Unterhautfettgewebe (Subkutis) eine Wunddrainage in die Wunde eingelegt und wenige Zentimeter von der Wunde entfernt aus der Haut heraus geleitet.

Der Drainageschlauch wird mit einem unter Unterdruck stehenden Behältnis konnektiert, welches einen kontinuierlichen Sog ermöglicht.

Der Sog auf der Drainage bewirkt, dass Wundsekret (Blut und seröse Flüssigkeit) nach außen abgeleitet wird und die Wundflächen zusammengezogen werden. Dies soll ein besseres Verheilen der Wundfläche bewirken.

Eine postoperative Wunddrainge (Redondrainage) wird gewöhnlich für 2-3 Tage belassen.

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